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Oliver Janichs Verhaftung und die Parallelen zu 1989

Abb.

Der bekannte systemkritische deutsche Journalist Oliver Janich wurde in den Philippinen verhaftet und soll wohl an Deutschland ausgeliefert werden. Das implodierende BRD-Regime schlägt um sich - Parallelen zu 1989 drängen sich auf

Soweit überhaupt ein Vorwurf öffentlich bekannt ist, soll der Anlass nicht etwa die unbequeme journalistische Arbeit Janichs sein, sondern aus irgendwelchen privaten Verfehlungen. Wer's glaubt, wird selig...

Die Frage ist nun, wie das zu bewerten ist.

Sicherlich sind solche willkürlichen Verhaftungen von Oppositionellen wie Ballweg, Janich und anderen sowie Kontensperrungen wie die von Alina Lipp und ihren Eltern als Arroganz der Macht zu werten. Die derzeitigen Machthaber tun es, weil sie es (noch) können.

Doch man kann die Vorgänge auch differenzierter betrachten: Geopolitisch dreht sich das Machtkarussell derzeit in einer Geschwindigkeit, die historisch einmalig sein dürfte. Der Petrodollar verliert seine Alleinherrschaft über die Weltwirtschaft und damit sind auch Tage der Dominanz der US-Wirtschaft und des US-Militärs gezählt.

Die Seilschaften hinter dem Präsidentenstuhl in Washington sind allerdings auch die wahre Macht hinter dem Kanzlerthron in Berlin. Unsere aktuelle Regierung steht mit dem Rücken an der Wand. Natürlich hat sie sich nicht alles selbst eingebrockt, was sie jetzt ausbaden muss, sondern darf ernten, was 16 Jahre Merkel-Herrschaft gesät haben.

Die größte Angst des BRD-Regimes und Strategien der Eindämmung

Ich mag gar nicht die unzähligen Probleme aufzählen, die sich der Regierung stellen, die völlig hilf- und orientierungslos versucht, den Schein zu wahren. Man hat jetzt nicht nur Angst vor einem Volksaufstand hungriger und frierender Menschen im Herbst oder Winter, sondern auch davor, dass die noch außerparlamentarische Opposition, d. h. die Quer- und Selbstdenkerbewegung, die Montagsspaziergänger, die Partei dieBasis und die alternativen Medien inmitten dieses offensichtlichen Chaos vermehrt Zulauf bekommen.

Eine der Strategien der Eindämmung ist es nun mal, den Unbequemen öffentlichkeitswirksam irgendwelche Verdächtigungen an Bein zu binden, so dass man in der tagesschau genüsslich darüber berichten kann. Wo Rauch ist, ist auch Feuer, sagt das Sprichwort, nur dass das eben nicht immer stimmt!

Dennoch wird schon irgendetwas Negatives bei den meisten tagesschau-Hypnotisierten hängen bleiben. Großteils dürfte das sogar funktionieren, zumindest kurzfristig.

Für meine Interpretation spricht, dass man Janich ausgerechnet Minuten vor einem wichtigen Online-Interview mit AUF1 verhaftet hat, so dass die umgehende Verbreitung seiner Verhaftung geradezu garantiert war.

Wahrscheinlich ist das zweite Ziel der Aktion, die Opposition damit so zu provozieren, dass entsprechende Bilder von aggressiven Menschen in der tagesschau zusätzlich für Vorurteile gegenüber allen Regierungskritikern sorgen können. Und das man vielleicht sogar noch mehr Leitfiguren des Widerstands einkassieren kann.

Interessante Parallelen

Bleibt also bitte gelassen, und lasst Euch bitte nicht zu unbesonnenen Aktionen hinreißen. Das alte System ist jetzt ähnlich am Implodieren wie 1989 das alte DDR-Regime, nachdem Gorbatschow ihm seine Unterstützung entzogen hatte:

Die Seilschaften in Washington sind sich anscheinend selbst untereinander nicht mehr einig, worauf meiner Ansicht nach die Reaktionen auf Pelosis Taiwan-Besuch und öffentliche Kommentare von Alt-Verschwörer Kissinger hindeuten.

Die Zwischenwahlen in den USA stehen an und eine Mehrheit der Republikaner in beiden Parlamentskammern droht dem Biden-Regime ein Ende zu setzen und gleichzeitig schaut alle Welt dem US-Wahlvorgang auf die Finger.

Von der wahrscheinlichen Rückkehr von Trump als US-Präsident mal ganz abgesehen, was für den Tiefen Staat vermutlich der endgültige Todesstoß wäre.

Lasst uns also grundsätzlich zwar nicht passiv, aber gelassen, bleiben. Ich gehe davon aus, dass Ballweg und Janich nach absehbarer Frist wieder auf freiem Fuß und auch Alina Lipp und ihre Familie irgendwann auch wieder rehabilitiert sein werden.

Mein Rat ist, sich derweil vor allem lokal mit Gleichgesinnten zu vernetzen und auf regionale Selbstversorgung zu setzen. Das Neue Zeitalter wird meiner Ansicht nach mit dörflichen Gemeinschaften von Gleichgesinnten beginnen. Das geht nicht von heute auf morgen, aber jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt.

Meldung von AUF1:
https://t.me/auf1tv/3241